Über 1500 Kilometer - für ein neues Lächeln

Bis vor Kurzem kämpfte die Referentin für Implantologie mit starken Zahnproblemen, scheute aber angesichts schlimmer Erlebnisse und ihrer panischen Angst den Gang zum Arzt.

Doch irgendwann war ein Besuch unumgänglich. Aufgrund ihres beruflichen Werdegangs kennt sie viele Zahnärzte, aber nur einer kam für die heute in Spanien lebende Barbara S. infrage: Zahnarzt und Implantologe Milan Michalides.

Über 1500 Kilometer - für ein neues Lächeln

Einen Videobeitrag zu dieser Erfolgsstory sowie weitere interessante Beiträge finden Sie auf dem Youtube-Channel der Zahnarztpraxis Michalides &Lang.

Ein Lächeln, das die Welt bedeutet

Mit 43 Jahren fand Frau B. aus Weyhe endlich wieder zu ihrem Strahlen zurück. Vorher zermahlte sie nach mehreren Schicksalsschlägen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zähne im Schlaf. Hilfe fand sie in der Zahnarztpraxis Michalides & Lang – die ihr nach jahrelangem Leidensweg ein neues Selbstbewusstsein schenkte.

Schon früh fand Frau B. aus Weyheihre große Liebe. Mit nur 21 Jahren gab sie ihrem´Traummann das Jawort und drei Jahre nach der Hochzeit kam die erste gemeinsame Tochter Lisa zur Welt.

Fünf Jahre später folgte ein Geschwisterchen – Lena. „Das war die glücklichste Zeit meines Lebens! Wir hatten ein großes Haus, zwei tolle Kinder und die Speditionsfirma meines Mannes lief recht gut“, erinnert sich die gelernte Spediteurin. Doch leider währte das Familienglück nicht lange.

Mit gerade zweieinhalb Jahren starb Lena an einem bösartigen Tumor, fünf Jahre später erlitt Birgit Beegers Mann plötzlich einen tödlichen Herzinfarkt. Mit 35 Jahren hatte sie so die Hälfte ihrer Familie verloren und stand von einem auf den anderen Tag mit ihrer 11-jährigen Tochter, einem großen Haus, der Speditionsfirma ihres Mannes und ihrem kleinen Teeladen alleine da.

Enormer psychischer Druck und Stress lasteten fortan auf den Schultern der einst so taffen Frau, die dadurch an sogenanntem Bruxismus, einer schweren Form des Zähneknirschens, erkrankte.


Probleme im Schlaf zermahlen

„Diese mechanische Fehlbelastung gilt als Stress-Ventil der Seele und führt durch nächtliches Aufeinanderreiben der Zähne zu erheblichen Veränderungen der Gebissstruktur“, erklärt Zahnarzt Milan Michalides.

Betroffene leiden zudem an morgendlichen Kiefer-, Kopf- und Nackenschmerzen.

Nach eingehender Untersuchung von Birgit Beeger stellte Milan Michalides unter anderem extremen Zahnabrieb im Oberkiefer und eine nicht korrekte frühere Kronenversorgung im Unterkiefer fest.

Die Diagnose machte eine Grundsanierung des gesamten Gebisses in Form einer Überkronung des ganzen Oberkiefers und einer Neuanfertigungen aller Kronen im Unterkiefer erforderlich. „Ich vertraute Herrn Michalides sofort, da er eine unglaubliche Kompetenz ausstrahlte“, beschreibt Birgit Beeger ihren ersten Eindruck.


Neue Zähne – neues Leben

Am ersten Tag setzte Milan Michalides der Patientin eine transparente Schiene über den Oberkiefer und füllte sie mit Provisoriumkunststoff auf – fachsprachlich „Wax-up“ genannt.

„Das Wax-up ist eine Art ‚Vorführmodell’, mit dem die Patientin bereits vorab eine Vorstellung erhält, wie das Resultat später aussehen könnte“, erläutert Milan Michalides. „Zudem darf die Patientin mit diesem Provisorium für einige Stunden nach Hause gehen.

„Meine Tochter, Freunde, selbst die Nachbarn – alle waren begeistert“, schwärmt Birgit Beeger. „Ich selbst habe keinen Spiegel ausgelassen, um mich zu begutachten.“


Vom Aschenputtel zur hübschen Frau

Anschließend begann der Haupteingriff unter Vollnarkose. Hier entfernte Milan Michalides unter anderem die Kronen im Unterkiefer und beschliff im gleichen Behandlungsschritt auch die Oberkieferzähne.

Bis hauseigene Zahntechniker im Labor die Zirkonkäppchen für die Zähne anfertigten, trug Birgit Beeger ein Provisorium. „Zirkonkäppchen eignen sich besonders für Allergiker, die Probleme mit der Verträglichkeit von Metallen haben, zudem weisen sie eine höhere Festigkeit auf“, berichtet der Zahnspezialist.

Nach vierwöchiger Ausheilungsphase war die Grundsanierung der Zähne abgeschlossen. Ein neuer Haarschnitt und Make-up rundeten die Verwandlung ab.

Birgit Beeger fand nach acht Jahren zum ersten Mal zu ihrem früheren Selbstbewusstsein zurück. „Herr Michalides hat mir die Tür zu einem neuen Leben geöffnet. Ich arbeite wieder in meinem Traumberuf – als Spediteurin. Meine Tochter macht gerade ihr Abitur und das Wichtigste:

"Ich bin wieder ich“, sagt die jetzt wieder selbstsichere und glückliche Frau und strahlt übers ganze Gesicht.

"Ich lebte lieber mit den Schmerzen, ALS ZUM ARZT ZU GEHEN"

Schon im Grundschulalter hatte Manuela B. Probleme mit ihren Zähnen. Kontrolluntersuchungen ließ sie nur sehr widerwillig über sich ergehen. „Gleich bei meinem ersten Zahnarztbesuch kam der Bohrer zum Einsatz. Eine Zahnarzthelferin hielt mich fest und drückte mich an der Schulter in den Behandlungsstuhl“, erinnert sie sich.

Bei einem anschließenden Kontrolltermin weigerte sich die damals Achtjährige ein weiteres Mal, den Mund zu öffnen. Als sie nachgab, legte der Zahnarzt einen Holzkeil zwischen ihre Zähne, damit das kleine Mädchen den Mund nicht mehr schließen konnte – traumatische Erlebnisse.

Nachdem Manuela B. keine schulischen Kontrolltermine mehr wahrnehmen musste, besuchte sie auch keinen Dentisten mehr.

Eltern leider kein gutes Vorbild

„Meine Eltern lebten es mir praktisch vor. Mein Vater ging selber nie zum Zahnarzt und meine Mutter war in dieser Hinsicht einfach zu nachgiebig. Wenn ich nicht wollte, dann brauchte ich auch nicht hinzugehen. So lebte ich lieber mit den Schmerzen, als zum Zahnarzt zu gehen.“

Die Folge: Mit der Zeit verschlechterte sich der Zustand ihrer Zähne, die ohnehin sehr anfällig für Karies und Bakterien waren.

Fehlstart mit Folgen

Im Alter von 16 Jahren wurde Manuela B. zum ersten Mal schwanger. Da sie sich gegenüber ihrer Tochter von nun an in der Pfl icht  sah, eine Vorbildfunktion in SacheZahnpflege einzunehmen, beschloss sie, einen Arzt aufzusuchen. Die oberen vier Frontzähne waren bereits zerstört und abgebrochen.

"Viele der Zahnärzte schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, als sie meine Zähne sahen. Andere belächelten mein Problem und meinten, ich solle mich nicht so anstellen."

Langer Weg zum richtigen Zahnarzt

"Eine Ärztin sagte, sie brauche eine Zigarette nach dem Anblick. Ich fühlte mich einfach schlecht und unverstanden“, berichtet sie. Der Anfang einer Odyssee: Ständig wechselte sie die Ärzte, verschob Termine oder erschien erst gar nicht zur Behandlung.

Es dauerte drei Jahre, bis ihre Frontzähne mithilfe von vier Stiftzähnen wieder hergestellt waren. Mit 24 verlor sie aufgrund häuslicher Gewalt durch ihren damaligen Partner die Stiftzähne, deren Einsetzung sie im Vorfeld so viel Überwindung gekostet hatte.

Seitdem gab sich die mittlerweile dreifache Mutter mit einem Provisorium zufrieden – füralles andere fehlte ihr die Kraft.

Endlich erfolgreich

Vor einem Jahr lernte Manuela B. ihren jetzigen Lebenspartner kennen. Mit ihm kam neuer Mut, sich ihrem Problem zu stellen. Für ihn wollte die gelernte Einzelhandelskauffrau aus Niedersachsen wieder hübsch sein. „Ich recherchierte im Internet und studierte Zeitungsartikel, auf der Suche nach einem geeigneten Zahnarzt“, erläutert die 34-Jährige.

Dabei stieß sie auf die Zahnarztpraxis Michalides und Lang. An die ersten Schritte in die Praxis erinnert sich Manuela B. noch ganz genau:

„Normalerweise lassen die Gerüche und die Atmosphäre meine Knie zittern. Aber dieses Mal war alles anders. Alle waren freundlich und die Atmosphäre strahlte etwas Beruhigendes auf mich aus.“ An diesem Tag vertraute sie sich ihrem behandelnden Zahnarzt und Implantologen Milan Michalides an. „Als er mir sagte, dass wir das hinbekommen würden und alles gar nicht so schlimm sei, kamen mir vor Erleichterung die Tränen.“

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs erfuhr Manuela B., dass sich die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in nur einem einzigen Behandlungsschritt durchführen lassen.

„Phobiepatienten nehmen die Lösung einer Behandlung unter Vollnarkose gerne an, denn für sie ist es unvorstellbar, mehrere Termine zu vereinbaren“, betont Milan Michalides.

Neue Zähne im Schlaf

In einer vierstündigen Operation setzte Milan Michalides der Patientin fünf Implantate, beschliff mehrere Zähne und überkronte anschließend zwölf davon.

„Nach der Narkose wachte sie bereits mit einem kompletten Provisorium auf. Nur zwei Wochen später setzten wir dann insgesamt 14 neue Keramik-Zähne ein“, erklärt der Zahnarzt.

Anschließende Kontrolluntersuchungen oder Prophylaxebehandlungen stellen oftmals, wie auch bei Manuela B., kein Problem mehr dar. „Solch eine Reaktion beobachten wir bei vielen Phobiepatienten, die einen so umfangreichen Eingriff gemeistert haben. Alles, was danach kommt, empfinden die meisten als nicht mehr so schlimm“, weiß der Experte.

NEUE LEBENSQUALITÄT BRINGT SELBSTVERTRAUEN

Als Angstpatientin beschreibt sich die 34-Jährige nicht mehr. „Ein etwas mulmiges Gefühl ist geblieben, aber das empfinden ja die meisten Menschen bei einem Zahnarztbesuch“, sagt sie und fängt ganz selbstbewusst an zu lachen:

„Ich habe nun auch endlich mal einen Lippenstift gekauft, der mein neues Lächeln besonders gut betont. Meinem Mann, meiner ganzen Familie und auch meinen Kollegen sind die schönen Zähne sofort aufgefallen.“

"Meine Zähne raubten mir die Kraft zum Leben"

Von klein auf hatte Katharina Moers aus Niedersachsen Probleme mit ihren Zähnen. Schlimme Erfahrungen in der Kindheit lösten die Oralphobie aus. Allein der Gedanke an einen Besuch versetzt die einst so lebensfrohe Frau noch heute in Panik.

Die Spezialisten der Praxis Michalides & Lang haben sich auf solche Härtefälle spezialisiert und zeigen Patienten wie Katharina Moers einen Weg aus der Angstspirale.


Katharina Moers war früher eine lebenslustige Frau, die viel lachte. Aufgrund negativer Erfahrungen mit Zahnärzten wendete sich jedoch das Blatt.

An einen auslösenden Moment kann sich die vierfache Mutter nicht mehr erinnern, zu viele schlimme Situationen erlebte die heute 41-Jährige auf dem Behandlungsstuhl.

Panikattacken in Form von Schwindelgefühlen, Schweißausbrüchen und Herzrasen machten einen Besuch beim Zahnarzt unmöglich – schnell entwickelten sich kleine Probleme zu größeren Schäden im Mundraum.

Besonders im Job, vor Kunden oder Kollegen, schämte sie sich für ihre schlechte Mundsituation. „Ich hatte das Gefühl, dass alle nur noch auf meine Zähne starren“, berichtet die gelernte Einzelhandelskauffrau.

Ihr Lächeln verschwand hinter einer ernsten Miene und sie zog sich immer weiter zurück. Schließlich kündigte sie ihren alten Job und arbeitete fortan allein und unerkannt als Zimmermädchen in einem Hotel.


Medikamente halfen über den Tag

Um den Gang zum Arzt zu vermeiden, ignorierte sie die ständigen Zahnschmerzen. In schlimmen Situationen griff sie zu Tabletten oder Tropfen.

„Täglich kreisten meine Gedanken nur noch um Zähne. Einfach irgendetwas essen war nicht möglich. Mein Speiseplan setzte sich aus Weich- und Durchgekochtem zusammen, was ich zusätzlich zerdrücken musste“, erklärt sie.

Und damit nicht genug. Durch eine Fehlstellung des Kiefers konnte die 41-Jährige den Mund nicht richtig schließen und öffnen, was eine Behandlung zusätzlich erschwerte.

Darüber hinaus verschlimmerte nächtliches Zähneknirschen die Situation weiter – ein erneuter Zahnarztbesuch war unausweichlich.


Sechs Zähne gezogen

2007 erlebte die verängstigte Frau in einer Kieferklinik den nächsten Schock.

Sechs Zähne zogen ihr die Ärzte an diesem Tag. „Da ich meinen Kiefer nicht richtig öffnen konnte, schlug einer der Ärzte vor, mir diesen zu brechen! Weil ich dafür zu jung sei, sahen sie jedoch davon ab. Ein Horror! Zu Hause habe ich die ganze Zeit nur geweint“, berichtet Katharina Moers.

Daraufhin fehlten der verzweifelten Hausfrau nicht nur mehrere Zähne, die restlichen waren porös und drohten bei jeder kleinen Irritation abzubrechen – ein unhaltbarer Zustand.

Eine Freundin machte sie auf die Zahnarztpraxis Michalides & Lang aufmerksam. Auf der Homepage sah sie einen TV-Beitrag einer Angstpatientin und fühlte sich sofort angesprochen.

Um sich ein letztes Mal zu überwinden, gaben ihr Familie und Mann die nötige Motivation – Katharina Moers vereinbarte einen Termin.


Angstsituation einfach verschlafen

Die Zahnarztpraxis Michalides & Lang in Bremen - Stuhr hat sich auf solche Härtefälle spezialisiert und bietet Phobiepatienten eine Behandlung in Vollnarkose an.

"Während wir arbeiten, verschläft der Patient im wahrsten Sinne des Wortes den angsteinflößenden Eingriff", erklärt Milan Michalimunddes und betont:"Angstpatienten wie Frau Moers zu erklären, sie sollen jetzt 12 Termine vereinbaren, ist einfach unmöglich.

In unserer Praxis haben wir die Möglichkeit und das Know-how, umfangreiche Eingriffe millimetergenau zu planen und in einer einzigen Sitzung für kompletten Zahnersatz zu sorgen."


Während des etwa dreistündigen Eingriffes zog Milan Michalides der Patientin vier marode Zähne und beschliff 18 weitere für feste keramische Brücken und Kronen.

„Da Frau Moers ihren Mund nicht richtig öffnen und schließen konnte, haben wir eine Bisshebung von insgesamt 2,5 Millimetern im Ober- und Unterkiefer angesetzt. Damit erreicht sie wieder einen optimalen und gleichmäßigen Schlussbiss“, erklärt der Zahnarzt.

Nach einer Woche wurde das Provisorium gegen dauerhafte Keramiken ausgetauscht und eine individuell angepasste Beißschiene schützt darüber hinaus die neuen Zähne vor nächtlichem Knirschen.


Der beste Schritt im Leben

Wenn Katharina Moers jetzt in den Spiegel schaut, sieht sie eine völlig veränderte Frau. Das haben auch die Nachbarn gemerkt.

„Von allen Seiten bekomme ich positive Resonanz und werde angesprochen. Das habe ich noch nie erlebt! Es macht wieder Spaß rauszugehen, mich zu zeigen und mit den Leuten zu unterhalten“, beschreibt Katharina Moers ihre neue Lebenssituation und verrät: „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mir einen Lippenstift gekauft, von Chanel, aber das war es mir wert!“

"In zwei Stunden hat sich mein Leben verändert"

Bereits im Grundschulalter begann das Zahnmartyrium von Nicole Jürgens aus Sulingen. Als 6-Jährige stürzte sie mit ihrer Mutter vom Fahrrad.

Anschließende falsche Diagnosen und schmerzhafte Behandlungen im Mundraum legten den Grundstein für ihre extreme Zahnarztphobie.

Erst 28 Jahre später fand sie mithilfe der Praxis Michalides & Lang und ihrer Familie endlich den Mut, sich ihrer mittlerweile desolaten Zahnsituation zu stellen.

Zahnarzt reagiert nicht auf Beschwerden

Für kurze Strecken hüpfte Nicole Jürgens früher schnell auf den Gepäckträger des Fahrrades ihrer Mutter. Doch ein Sturz veränderte das Leben des kleinen Mädchens nachhaltig.

An die genauen Umstände kann sich die heute 34-Jährige nicht mehr erinnern, aber nach dem Unfall,der auch ihre Zähne in Mitleidenschaft gezogen hatte, begann das Martyrium.

„Durch den Sturz ging ich zum ersten Mal in meinem Leben zum Zahnarzt. Ich war wie gelähmt, denn der Schock saß mir noch tief in den Gliedern.“

Zu allem Überfluss verpasste der Arzt der jungen Patientin eine Zahnspange, die in der darauffolgenden Zeit ständig drückte und Schmerzen verursachte.

Auf Beschwerden reagierte er jedoch nicht.

„Leider verkennen Mediziner oft die Sorgen ihrer Patienten, was unweigerlich zum Misstrauen gegenüber Arzt und Behandlung führt“, weiß Milan Michalides und erklärt: „Besonders bei jungen Patienten ist eine behutsame Herangehensweise das A und O, um spätere Ängste zu vermeiden.“

Falsche Zähne gezogen

Nach Beendigung der Schule begann die junge Frau eine Ausbildung zur Konditoreifachverkäuferin. Mit gerade 18 Jahren wurde sie jedoch schwanger und brach die Lehre ab.

In diesen Zeitraum fiel auch die zweite nachhaltige Begegnung mit einem Dentisten. „Seit meiner festen Spange hatte ich ständig Probleme."

Immer stärkere Schmerzen

"Eines Abends verschlimmerten sich meine Schmerzen so stark, dass mich meine Mutter in die Notaufnahme brachte. Hier wurden mir dann gleich vier Zähne im Oberkiefer gezogen, die
aufgrund der schlecht sitzenden Spange schon ganz kaputt waren", berichtet Nicole Jürgens.

Doch das pochende Gefühl im Mundraum wurde nicht besser.

Dann die Hiobsbotschaft: Ihr Behandler hatte die falschen Zähne gezogen. Den fatalen Fehler stellte ein anderer Zahnarzt fest, zu dem die bereits völlig verängstigte Frau aufgrund der Schmerzen gehen musste.

In der Folge wurden ihr vier weitere Zähne im Oberkiefer gezogen. Anschließend ging sie mit einem Provisorium nach Hause – das warvorerst das letzte Mal, dass Nicole Jürgens auf einem Zahnarztstuhl Platz nahm.

Gesellschaftlicher Rückzug

Durch schlimme Erfahrungen in der Vergangenheit, aber auch mangelnde Pflege und fehlende Motivation, den schlechten Zustand ihrer Zähne zu ändern, entwickelten sich ihre Probleme zu immer größeren Schäden.

„Mir wuchs das irgendwann über den Kopf, aber durch meine schreckliche Angst war ich wie gelähmt, wenn ich nur an einen Zahnarzt dachte", erklärt sie die Situation.

Im Laufe der Zeit hatte Nicole Jürgens jedoch gelernt, mit ihrer für sich ausweglosen Situation umzugehen.

Dank Provisorium: Direkt nach der Zahnbehandlung zum ersten mal wieder eine festen Biss.

Tabletten und Abschottung

Gegen Schmerzen halfen Tabletten und gegen Kritik in der eigenen Familie legte sie sich ein dickes Fell zu. „Ich vermied jede Diskussion und jeden Spiegel, denn den Anblickmeiner Zähne konnte ich selbst nicht mehr ertragen“, sagt die Sulingerin.

Mit vereinten Kräften zum Zahnarzt

Vor zwei Jahren lernte die 34-Jährige einen neuen Lebensgefährten kennen. „Er war der Erste, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich mir die Zähne putzen sollte, denn es roch unangenehm. Das hat mir sehr zu schaffen gemacht“, erwähnt Nicole Jürgens.

Ihre Mutter drückte ihr zu guter Letzt einen Flyer der Zahnarztpraxis Michalides & Lang in die Hand. Dort hat man sich speziell auf diese extreme Form der Angstpatienten spezialisiert.

Dank der Beharrlichkeit des Partners sowie der Mutter vereinbarte sie schließlich einen Termin in der Praxis – ihr bislang schwerster Gang im Leben, den sie nicht bereuen sollte.

Neue Lebenslust dank Michalides

Die 3-D-Röntgenaufnahme brachte die ganzen Schäden der letzten Jahre zum Vorschein: „Im Oberkiefer mussten wir letzte Wurzelresteentfernen. Die Zähne im Unterkiefer konnten wir leider nicht mehr retten, sie waren aufgrund von Zysten, Eiter und Entzündungen völlig schwarz und aufgeweicht“, erklärt Implantologe Milan Michalides.

In einer zweistündigen Operation entfernte der Zahnarzt alle Entzündungsherde und setzte anschließend sechs Implantate in den Unterkiefer ein.

Für den Oberkiefer bekam die Patientin vorerst ein Provisorium, welches später durch eine neue Vollprothese ersetzt wurde.

Dank der umfassenden Erfahrung von Milan Michalides, der ähnliche Eingriffe bei Zahnphobikern bis zu 5 00 Mal imJahr durchführt, litt Nicole Jürgens weder unter Schmerzen noch einer störenden Schwellung im Gesicht.

Nach dem erfolgreichen Eingriff bemerkt der Implantologe: „Fast ausnahmslos kommen einst starke Dentalphobiker erleichtert und angstfrei zu den wichtigen Kontrollterminen, denn die schwere Last wurde von ihren Schultern genommen. Furcht vor Schmerzen wandelt sich häufig in Vertrauen zum Arzt. Ein sehr gutes Gefühl. Wir freuen uns immer wieder, diese Veränderung zu erleben.“

Auch Nicole Jürgens hat wieder zu neuem Lebensmut gefunden und bereits nach kurzer Zeit viel positive Resonanz aus ihrem Umfeld erhalten.

„Letztens war ich nach Jahren mal wieder mit meiner Freundin shoppen und griff automatisch zu bunter sommerlicher Kleidung. Vorher trug ich nur dunkle Farben“, sagt sie und betont ganz stolz: „Ich stand zum ersten Mal lachen vor dem Spiegel und genoss den Anblick!“

Neue Lebenslust macht sich auch in der Auswahl der Kleidung bemerkbar.

Prophylaxe Tip







ZAHNARZTPRAXIS MICHALIDES & LANG

Zahnärzte Stuhr - schöne Zähne aus Bremen